Tierpark Gettorf

    Seit über 40 Jahren wird der Tierpark Gettorf als Familienunternehmen mittlerweile in der 3. Generation geführt. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube begann alles vor weit mehr als 40 Jahren mit einer privaten Liebhaberei. Der gelernte Landwirt Karl-Heinz Bumann, der nach dem Krieg als Transportunternehmer erfolgreich war, konnte hier einen lang gehegten Wunsch in die Tat umsetzen und sich einen privaten kleinen Wildpark einrichten. Ziergeflügel, Schafe, Ziegen und einige Hirsche waren die ersten Bewohner des Tierparks. Mit der Zeit wuchs die Zahl gehaltener Tiere und Arten und nach und nach kamen auch die ersten Exoten nach Gettorf.

    Im Mai 1968 entschloss sich Karl-Heinz Bumann, seinen Park regelmäßig für Besucher zu öffnen. Zu diesem Zeitpunkt wurde aus dem anfänglichen Heimattierpark mit exotischen Einsprengseln dann auch der berühmte Affenpark, denn diese Tiergruppe prägt bis heute das Bild des Tierparks. Der Umbau des einstigen Fasanenhauses zum Affenhaus war der erste Schritt auf diesem Weg. Heute sind in Gettorf zahlreiche Affen aus über 10 Arten vom eichhörnchengroßen Kaiserschnurrbarttamarin bis zum mächtigen Schimpansen zu Hause.

    Schrittweise wurde nach der Eröffnung das Angebot des Tierparks erweitert. In den 70er Jahren wurde mit der Tropenhalle die erste Vogelhalle gebaut, zeitgleich entstand auch das Tierpark-Café, zuerst dem Stil der Zeit entsprechend als Bungalow mit Dachterrasse. Zu Beginn der 80er Jahre wurde mit der Paradieshalle das zweite große Warmhaus errichtet.

    Der übrige Tierbestand in Gettorf wurde mit der Zeit auch immer exotischer. Neben Affen und tropischen Vögeln waren hier auch schon bald Zebras, Antilopen, Flamingos, Nandus oder Tapire zu beobachten. Bis heute hält der mittlerweile von den Kindern des Gründers in der zweiten Generation privat geführte Tierpark an seiner Absicht fest, den Besuchern inmitten gepflegter Anlagen ein besonders vielfältiges exotisches Tierleben nahe zu bringen. Mit dem Eintritt von Jörg Bumann in die Tierparkleitung zu Beginn 2014 ist nun sogar schon die 3. Generation im Tierpark vertreten.

    Neben den vielen Tierarten, den zwei Tropenhallen und einer Freiflugvoliere ist auch das verrückte Haus im Tierpark einen Besuch wert. Das verrückte Haus erweckt den Eindruck eines ganz normalen Wohnhauses, mit der Besonderheit, dass es – wie von einem Wirbelsturm aus der Verankerung gerissen – nun auf dem Kopf steht. Das heißt, dass auch sämtliche Einrichtungsgegenstände (z.B. Bad, Toilette oder Möbel) am oberen Raumende befestigt sind und daher ebenfalls auf dem Kopf stehen. Die Besucher gehen daher praktisch auf der Decke durch das Haus und können so einen vertrauten und alltäglichen Anblick aus einer ganz neuen und einzigartigen Perspektive erfahren.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Tierpark Gettorf