Dienstleistungen von A-Z

    Hier finden Sie eine Übersicht über alle Dienstleistungen des Amtes Dänisches Wohld. Durch einen Mausklick auf die entsprechende Dienstleistung erfahren Sie, wer für diese Dienstleistung Ihr Ansprechpartner ist.

    / Heirat und Partnerschaft / Heirat / Namensänderung (Namenserklärung)

    Leistungsbeschreibung

    Die Namensänderung (Namenserklärung) beschreibt den Vorgang, im Zusammenhang mit einer Personenstandsänderung den Familiennamen zu wechseln. Namensänderungen können unter anderem in folgenden Fällen erfolgen:

    Bei Kindern

    • Namenserteilung der Mutter mit Zustimmung des nicht sorgeberechtigten Elternteils,
    • Namenserteilung durch die Mutter und deren Ehemann,
    • Neubestimmung des Geburtsnamens nach Begründung der gemeinsamen Sorge durch die Eltern,
    • Anschlusserklärung an eine Namensänderung der Eltern oder eines Elternteils,
    • erstmalige Bestimmung eines Geburtsnamens nach Geburt des Kindes im Ausland.

    Bei Ehegatten, Lebenspartnerinnen/Lebenspartnern, Geschiedenen, Verwitweten

    • nachträgliche Bestimmung eines Ehenamens, zum Beispiel nach Eheschließung im Ausland,
    • Erklärung eines Doppelnamens (Voranstellung und Anfügung eines Namens an den Ehenamen) durch einen Ehepartner,
    • Widerruf der Hinzufügung eines Namens zum Ehenamen,
    • Wiederannahme des früheren Namens nach Auflösung der Ehe.

    Ob und in welcher Form im jeweiligen Fall eine Namensänderung (Namenserklärung) möglich ist, muss im Einzelfall geklärt werden.

    Achtung: Namensänderungen (Namenserklärungen) sind grundsätzlich unwiderruflich.

    Welche Unterlagen werden benötigt?

    Da von Fall zu Fall unterschiedliche Unterlagen vorzulegen sind, wird empfohlen, sich diesbezüglich vorab mit der zuständigen Stelle in Verbindung zu setzen.

    Welche Gebühren fallen an?

    Die Gebühr für eine Namensänderung beträgt 30,00 Euro.

    Welche Fristen muss ich beachten?

    • Die Namensänderung wird mit Entgegennahme durch das zuständige Standesamt wirksam.
    • Wird die Namensänderung bei einem unzuständigen Standesamt abgegeben, wird sie erst wirksam, wenn sie dem zuständigen Standesbeamten (Standesamt der Eheschließung beziehungsweise des Geburtsortes) zugegangen ist.

    Rechtsgrundlage

    • §§ 1355, 1616 bis 1618 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB),
    • Art. 10. Abs. 2 und 3 Einführungsgesetz zum BGB (EGBGB).

    Zuständige Mitarbeiter

    Zugeordnete Abteilungen

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