Vorgartenwettbewerb - Gewinner

    Wettbewerb naturnaher Vorgarten

    Gettorf blüht auf!Zum ersten Mal wurde in Gettorf der Wettbewerb Naturnaher Vorgarten veranstaltet! Gesucht wurden individuell und attraktiv gestaltete Gärten, die vielen heimischen Pflanzen und Tieren Lebensraum bieten. Nahrungspflanzen für Insekten, fruchttragende Gehölze, Wasserstellen, Trockenmauern, Dachbegrünung, Nist- und Bruthilfen... der Vielfalt und Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    Natur geht vor Perfektion!

    Der Wettbewerb wurde veranstaltet von der Volkshochschule Gettorf in Kooperation mit dem Arbeitskreis Umweltschutz Gettorf und der BUND Ortsgruppe Gettorf. Die dreiköpfige Jury besuchte sehr unterschiedliche Gärten und hat sich für drei erste Plätze in verschiedenen Kategorien ausgesprochen: "Junger Garten" (d.h. erst vor Kurzem angelegt), "alter Garten" (dieser Garten durfte sich schon längere Zeit naturnah entwickeln) und "kleiner Garten" - hier wird der Natur auf wenigen Quadratmetern Platz eingeräumt. Für diese drei Gewinner gab es Gutscheine von der Gettorfer Gärtnerei Dittmann.

    Das ist aber erst der Startschuss für das Projekt "Gettorf blüht auf!" In den kommenden Monaten sollen noch viele Aktionen folgen, wie z.B. gemeinsame Pflanzaktionen auf öffentlichen Flächen, ein Pflanzenmarkt, informative Vorträge und Workshops zum Thema naturnahe Gartengestaltung... weitere Ideen können gern über das Kontaktformular (s.u.) eingereicht werden!

    Was ist ein Naturgarten?

    Naturnahe Gärten sind keine ungepflegten Wildnisgärten oder schnelllebige Modeerscheinungen, sondern gestaltete Gärten mit langlebigen Pflanzengesellschaften und umweltfreundlichen Bau-Materialien. Die Liebe zur Natur, Offenheit für Neues und die Freude am Gärtnern reichen aus, um naturnahe Gartenräume anzulegen und zu pflegen.

    Wie sollte mein naturnaher Garten gestaltet sein?

    ● Naturnahes Gärtnern ist ressourcenschonend, nachhaltig und lässt der Eigendynamik im Garten Raum, d.h. der Garten wird zwar gepflegt, darf sich aber natürlich entwickeln.

    ●  Unterschiedliche einheimische Pflanzen mit ungefüllten Blüten werden bevorzugt; invasive Neophyten werden vermieden.

    ● Der Garten bietet möglichst viele verschiedene Biotopelemente wie Wasserstellen, Totholz, Sandflächen, Trockenmauern...

    ● Funktionsflächen wie Wege, Plätze, Mauern, Wände, Dächer sind teils begrünt und als Lebensraum gestaltet.

    ● Künstliche Lichtquellen werden so weit wie möglich vermieden.

    ● Regenwasser kann versickern.

    ● Pflanzenreste werden kompostiert oder zum Mulchen verwendet.

    ● Die verwendeten Materialien, Stoffe und Dünger sind möglichst sozial und ökologisch verträglich sowie aus regionaler Herkunft.

    > Zum ausführlichen "Naturgartenhandbuch"

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